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Virtuelles LIVE Training für Organisationsdesign

In 8 Wochen fit für die modernen
Führungsherausforderungen
(nach Corona)

 

Wie im Seminarraum, nur von zu Hause.
Flexibel und im eigenen Tempo.

Wir haben ein LIVE Training (kein eLearning) entwickelt, das perfekt auf die Zeit nach Corona vorbereitet. Wie bei Kursen in einem Fitnessstudio gibt es über die Woche verteilt insgesamt zwölf 90-minütige LIVE Sessions mit drei Schwierigkeitsstufen. Je nach Verfügbarkeit der freien Plätze kannst Du jeden Montag starten. Das Programm ändert sich wöchentlich und wiederholt sich nach drei Wochen mit versetzten Zeiten. Wenn Du kontinuierlich dran bleibst (je nach Feiertagen), bist Du nach 8-10 Wochen mit allem durch und “Masterclass-Ready”. Das heißt, Du kannst Dir dann durch eine spätere Teilnahme an einer unserer Masterclasses Dein Zertifikat zum Organisationsdesigner sichern. Das Programm ist auch für uns ein Experiment, deshalb gibt es eine einwöchige Geld-zurück-Garantie - ohne Fragen oder Fallstricke.

Dieses virtuelle Programm ist genau das Richtige für Dich,
wenn Du…

Organisationsprobleme lösen möchtest, die andere heute noch nicht einmal verstehen.

… Dir den Werkzeugkasten aneignen willst, mit dem gerade in Krisenzeiten unnötige Verschwendungen beseitigt und Wertschöpfung gefördert werden.

… lernen möchtest, wie sich Organisationen wirksam entwickeln lassen, anstatt ständig Change-Theater zu spielen.

… Dir während und nach dem Programm ein Netzwerk zum Austausch mit anderen Teilnehmern aufbauen möchtest

Vorteile des virtuellen LIVE Trainings:

Du kannst von zu Hause aus flexibel am Kursprogramm teilnehmen.
Verpflichtungen zu bestimmten Tageszeiten sind kein Stolperstein, denn die zeitliche Verteilung der Sessions ändert sich in 3-Wochen-Zyklen.
Gegenüber den Präsenztrainings ändert sich wenig: In virtuellen Break-Out Sessions übst und diskutierst Du mit anderen Teilnehmern in der Gruppenarbeit.
Drei Schwierigkeitsstufen sorgen für ein stets passendes Niveau der Inhalte und der Teilnehmer untereinander.

Was Du lernen wirst

In diesem Programm bringen wir Dir unsere schärfsten Werkzeuge zum Denken und Handeln bei. Wir nennen das Future Leadership – ein Denkgebäude und Werkzeugkasten für die Lösung von komplexen Führungs- und Organisationsproblemen. Unsere Denkmodelle basieren auf der Luhmannschen Systemtheorie. Eine höchst praktische Theorie, die erst seit kurzer Zeit Einzug in die Wirtschaft gehalten hat, mittlerweile aber unverzichtbar für moderne Unternehmensführung in komplexen Märkten geworden ist. Die meisten Menschen erklären sich die Funktionsweise von Organisationen noch immer ausschließlich mithilfe ihres Wissens über Menschen, Maschinen und Betriebswirtschaftslehre. Die reine Management-Lehre ist zwar immer noch wichtig, aber sie reicht längst nicht mehr aus, Organisationen zu beschreiben, geschweige denn zu verstehen und zu führen.

Future Leadership, das heißt
Führungsprobleme lösen, die andere
noch nicht mal verstehen.

Future Leadership, insbesondere die Systemtheorie, ist keine Theorie, die Du intuitiv anwenden kannst. Sie erfordert zwei Dinge: Tiefe inhaltliche Auseinandersetzung sowie Reflexion und Übung. Deshalb sind unsere Sessions von vielen Reflexions- und Diskussionselementen durchzogen, in denen wir Deine aktuelle Praxis auf den Prüfstand stellen.

Wie läuft das virtuelle Trainingsprogramm ab?

  1. Ablauf einer Session

    Eine Session dauert immer 90 Minuten und wird von 1-2 Trainern unserer Akademie moderiert. Je nach Inhalt stehen Wissensvermittlung, Diskussion, Reflexion oder gedankliche Praxisanwendung im Vordergrund. Du kannst mit oder ohne eingeschaltetem Video teilnehmen. Im Sinne des Teilnehmeraustausches empfehlen wir aber eine Teilnahme mit Video. Damit man Dich gut sehen und hören kann, reicht meist ein Standard-Headset und die Vermeidung von Gegenlicht (Licht im Rücken).

  2. Auswahl der Pflicht-Sessions

    Es gibt insgesamt 27 Pflicht-Sessions – je neun auf die drei Schwierigkeitsgrade verteilt: Beginner, Intermediate und Advanced. Du durchläufst zunächst alle Beginner-Sessions in beliebiger (!) Reihenfolge. Nachdem Du sieben der neun Sessions absolviert hast, lassen wir Dich zum nächsten Schwierigkeitsgrad zu. Du kannst also die letzten beiden Beginner-Sessions parallel zu den ersten Intermediate-Sessions besuchen. Entsprechend kannst Du mit den Advanced-Sessions beginnen, sobald Du alle Beginner- und sieben der Intermediate-Sessions belegt hast. Wenn Du kontinuierlich dran bleibst, kannst Du das gesamte Programm in 8 Wochen vollständig durchlaufen. Danach bist Du zu unserer Masterclass zugelassen, so als hättest Du die Module 1 und 2 unserer Organisationsdesigner-Ausbildung durchlaufen.

  3. Auswahl der optionalen Special-Sessions

    Jede Woche finden zwei zusätzliche optionale Sessions statt, die sogenannten Specials. Hier vertiefen wir ein Thema besonders stark, greifen nischenrelevante Sonderaspekte auf oder laden besondere Gäste ein.

  4. Q&A Sessions – Moderierte Diskussion

    Einmal pro Woche findet (immer zu unterschiedlichen Zeiten) eine moderierte Diskussionssession statt, in der wir häufige Fragen der Teilnehmer aufgreifen und aktuelle Entwicklungen der Krise adressieren.

  5. Unsere "X"-Sessions

    Vor Beginn der LIVE-Kurse bekommst Du von uns fünf (vor der Schwierigkeitsstufe Beginner sind es drei und vor der Stufe Advanced nochmal zwei) so genannte „X“-Sessions zugeschickt. Dies sind aufgezeichnete Lerneinheiten, die Du zu einer beliebigen Zeit, bitte aber VOR dem Start der LIVE- Trainings durcharbeiten musst.

  6. Zugang zu den Sessions

    Nach Deiner Anmeldung erhältst Du immer eine 3-wöchige Vorschau aller Kurse, deren Inhalte und der Zeiten. Dazu schicken wir Dir je nach erreichtem Schwierigkeitsgrad einen Zugangslink zu den Videokonferenzen. Am Anfang erhältst Du nur Zugang zu den Pflicht- und Spezialsessions der Kategorie »Beginner«.

  7. Technische Anforderungen

    Für die Teilnahme brauchst Du lediglich ein videofähiges Endgerät (Smartphone, Tablet, Laptop, Rechner) und eine möglichst stabile Internetverbindung.

  8. WhatsApp Gruppe

    Wer möchte, wird zu einer freiwilligen WhatsApp Gruppe freigeschaltet, in der Du Dich mit anderen Programm-Teilnehmern jederzeit und auch außerhalb der Sessionzeiten austauschen kannst.

Leistungen und Preise

  • Teilnahme an bis zu 32 Pflichtsessions (Beginner, Intermediate, Advanced)
  • Möglichkeit jeden zweiten Tag während der Sessions mit Lars, Mark und den anderen 4 Trainern (Anne, Daniel, Katharina und Philipp) in den persönlichen Austausch zu gehen
  • Optionale Teilnahme an weiteren 24 (je nach Paket auch mehr) optionalen Sessions
  • Masterclass-Ready in 8 Wochen (bei kontinuierlicher Teilnahme) – schneller also als bei unseren Präsenzveranstaltungen und dennoch mit mehr Nettotrainingszeit und zusätzlichen Vertiefungsmöglichkeiten

Anmeldung

Das Programm hat am 30. März 2020 begonnen. Wir lassen in jeder Woche nur 15 (!) neue Teilnehmer zu, um die Teilnehmerzahl in den Sessions stets auf einem produktiven Niveau zu halten. Wenn Du Dich jetzt anmeldest, kannst Du ab Montag, 20. April 2020 mit Deinem Training starten.

Preismodell 1

Zahle einmalig EUR 2.900,- (zzgl. Mwst) und erhalte für bis zum  25. September 2020 Zugang zu allen Sessions.

Preismodell 2

Zahle wöchentlich EUR 190,- (zzgl. Mwst) und verlängere Deine Teilnahme von Woche zu Woche. Wenn Du kontinuierlich dran bleibst, bist Du in neun Wochen durch. Dein Gesamtinvest beträgt dann gegenüber Preismodell 1 nur EUR 1.520,-. Erst nach 15 Wochen ist Preismodell 1 günstiger.

Bitte beachte: Aufgrund des Abonnements ist das Preismodell 2 nur bei Kreditkartenzahlung möglich.

Du brauchst ein individuelles Preismodell? Dann melde Dich einfach per E-Mail bei uns.

 

Zur Erinnerung: die nächste Schwierigkeitsstufe wird erst nach der Teilnahme an sieben von neun Sessions eines Schwierigkeitsgrades freigeschaltet

Geld-zurück-Garantie: Für alle Preismodelle gilt: Nach der ersten Teilnahmewoche geben wir bei Unzufriedenheit eine 100% Geld-zurück-Garantie. No questions asked. Eine informelle E-Mail an team@intrinsify.de vor Ablauf der Wochenfrist reicht und wir erstatten 100% des gezahlten Beitrages zurück.

 

Programmkalender

Im folgenden findest Du den Kalender drei beispielhafter Wochen. Die Inhalte wiederholen sich alle drei Wochen mit verschobenen Sessionzeiten, so dass Du bei eingeschränkter Verfügbarkeit trotzdem an jeder Session teilnehmen kannst. Die Sessions finden stets Montags, Mittwochs und Freitags statt. An Feiertagen finden keine Sessions statt. Eine Auflistung aller Sessions findest Du weiter unten.

Inhalte der Sessions

  1. X 1 - Einführung und Lerntipps

    Die insgesamt 5 „X“-Session bekommst Du von uns zugeschickt. Du solltest sie VOR Beginn der Kurse zu einer beliebigen Zeit durcharbeiten. In der Session X1 geben wir Dir Tipps zum effektiven Durchlaufen des Programms und wie Du mit Deinen Mitlernern in den Austausch kommen kannst.

  2. X 2 – Eine neue Wertschöpfungsdomäne erblickt das Licht der Welt

    Früher dominierte Routinearbeit die Unternehmen. Heute ist das nicht mehr so. Wissensarbeit wird die neue Domäne meist genannt. Das verkennt aber gerade ihre Besonderheit. Was Wertschöpfung MIT von Wertschöpfung OHNE Wissen unterscheidet und welche Konsequenzen das für die Führung hat, darum geht es in dieser Sessions.

  3. X 3 – Warum braucht es Future Leadership?

    Die Notwendigkeit für Future Leadership ergibt sich aus einer drastischen Zunahme der Marktdynamik in den vergangenen Jahrzehnten. In dieser Session erläutern wir warum, wie und wann genau traditionelle Management-Praktiken an ihre Grenzen geraten und was das für die Führung von Organisationen sowohl im Großen und Ganzen als auch auf Teamebene bedeutet. Diese Sessions ist die letzte der drei vor den LIVE-Sessions zu durchlaufenden Pflichtsessions, die wir Dir zuschicken. X4 und X5 werden erst beim Schwierigkeitsgrad Advanced relevant.

  4. B 1 – Die Beschäftigungsfalle

    In dieser ersten von neun Beginner-Sessions lernst Du den Unterschied zwischen Problem und Aufgabe kennen. Wir werden in der Session anhand der Praxisbeispiele der Teilnehmer herausarbeiten, wie man vermeidet, dass man Zeit in Tätigkeiten steckt, die nur auf der Oberfläche wie echte Probleme aussehen.

  5. B 2 – Wie man den Markt ins Unternehmen lässt

    In dieser Sessions stellen wir Dir das erste von sieben Future Leadership Prinzipien vor. Die meisten Unternehmen verlieren durch gut gemeinte aber schlecht gemachte Managementstrukturen einen Großteil der Marktoberfläche und werden so blind gegenüber wichtigen Entwicklungen im Wettbewerb. Oft wird dieser Tendenz durch Initiativen für mehr Kundenorientierung begegnet, was das Problem meist sogar noch verstärkt. Wie es anders geht, zeigen wir Dir an konkreten Beispielen.

  6. B 3 – Mannschaften bauen

    Wäre eine Fußballmannschaft organisiert wie die meisten Unternehmen, wäre es keine Mannschaft mehr, sondern ein loser Verbund von aneinandergereihten Silos. Im Fußball ist Teamplay eine Trivialität. Im Unternehmen wird dieses zwar ständig eingefordert, jedoch selten erreicht. In Form von Teambuildingevents wird Salz auf die Wunde gekippt. Denn Teambuildingevents erzeugen keine Teams. Wie es stattdessen geht, darum geht es in dieser Session, die das zweite der sieben Future Leadership Prinzipien behandelt.

  7. B 4 – Förderung und Legitimation der informellen Hierarchien

    Das dritte von sieben Future Leadership Prinzipien adressiert das allgegenwärtige Phänomen, dass Mitarbeiter für den operativen Betrieb meist bessere Entscheidungen treffen können als ihre Vorgesetzten. Was dies für die Arbeit im Team und ganzen Unternehmen bedeutet, erarbeiten wir uns in dieser Session.

  8. B 5 – Gesamt- statt Einzelleistung begünstigen

    Viele Unternehmen sind durchzogen von sehr subtilen aber wirkmächtigen Egoismusbeförderungsmechanismen. Diese verhindern das Handeln im Sinne des Unternehmens und lenken den Blick auf die eigenen Vorteile. Um sie zu erkennen, braucht man ein geschultes Auge. Darum geht es im vierten Future Leadership Prinzip.

  9. B 6 – Verantwortungsübernahme institutionalisieren

    Mitarbeiter entfalten nicht ihr volles Potenzial, weil wir sie ab-regeln. Wenn auf jede Diskussion, Empörung oder Abweichung mit einer Regel reagiert wird, dann wird systematisch die Lernfähigkeit Deines Unternehmens zerstört. Damit entzieht Ihr Eurer Organisation auch das Potenzial der Mitarbeiter. Das Gegengift dazu stellen wir Dir im fünften Future Leadership Prinzip vor und erarbeiten seine praktische Einsatzmöglichkeiten.

  10. B 7 – Wissen demokratisieren und das Unternehmen fit halten

    In dieser Session stellen wir Dir das sechste und siebte Future Leadership Prinzipien vor. 
Warum treffen Mitarbeiter keine informierten Entscheidungen? Die Antwort: Weil ihnen die Informationen dazu fehlen. Klar ganz so einfach ist es dann auch wieder nicht. Aber Mitarbeitern Informationen vorzuenthalten, weil Du zum Beispiel Sorge hast, sie könnten damit nicht umgehen, ist ein Schuss ins eigene Knie. Das sechste Future Leadership Prinzip ist ein hygienisches aber durchaus wichtiges Prinzip, dessen Berücksichtigung wir bei erfolgreichen Unternehmen immer wieder beobachten können: demokratisiert Euer Wissen. Wie das geht, zeigen wir Dir anhand konkreter Beispiele.

    Pläne gehen nicht auf, weil sich die Realität einfach nicht an Pläne halten will. Das siebte Prinzip ist eine passende Alternative zu den verzweifelten Versuchen die Zukunft erziehen zu wollen, anstatt sich auf ihre Ungewissheit vorzubereiten. Wie Höchstleistungsunternehmen ganz ohne Budgetplanung und Jahresziele auskommen ist hier genauso Thema wie die Frage, was das für Euer Unternehmen bedeuten kann.

  11. B 8 – Menschenbild

    „Mit meinen Leuten geht das nicht!“ – ist vielleicht das meist genannte Argument gegen Future Leadership. Aber es ist kein Argument, sondern eine Art optische Täuschung. Wir stellen Dir das zentrale Menschenbild-Modell von Douglas McGregor, sowie zentrale Motiviationstheorien vor und diskutieren die Implikationen für den Alltag.

  12. B 9 – Systemtheorie in an nutshell

    In dieser Session öffnen wir die Tür zur Systemtheorie. Wir ziehen die wesentlichen Erkenntnisse heraus und stellen Dir eine einfache aber intelligente Bauernregel vor, mit der Du zukünftig jedes Change Vorhaben auf seine Sinnhaftigkeit überprüfen kannst.

  13. I 1 - Wie Du mit Schutzraumprojekten Unternehmenskulturen überlisten kannst

    Ein Organisationsexperiment ist angebracht, wenn man für einen Teil der Wertschöpfung die Hypothese überprüfen will, ob es eine bessere Organisation geben könnte, die mit weniger Beschäftigung und damit mehr Arbeit auskommt. Wir nennen diese Experimente Schutzraumprojekte. Bei diesen Projekten kann man viel falsch machen. Es müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein, damit sie gelingen können. Welche das sind, erfährst Du in dieser Session.

  14. I 2 – Der Praktikenputz: Mehr Zeit für echte Arbeit

    Quasi jedes Unternehmen ist durchzogen mit Ritualen und Praktiken, die ehemals sinnvoll erschienen, aber heute – und gerade im Kontext von dynamischen Märkten – erfolgreicher Wertschöpfung eher im Weg stehen. Du erlernst eine einfache Technik, um diesen dysfunktionalen Praktiken auf die Spur zu kommen und sich von ihnen zu trennen.

  15. I 3 – Teams für Dynamik

    Diese Session vertieft das zweite Future Leadership Prinzip. Wir behaupten: Viele Projekte sind keine echten Projekte. Viele Teams sind keine echten Teams. Echte Projekte und echte Teams sind jedoch beides Voraussetzung für den Umgang mit hoher Dynamik. Wie man die Wahrscheinlichkeit für ihr entstehen erhöht, sie konstruktiv an die Linie koppelt und diese Denkweise praktisch im Unternehmen erproben kann, darum geht es in dieser Session.

  16. I 4 – Warum Du komplexe Probleme nicht mit Steuerung begegnen kannst und was Führung stattdessen bedeutet

    Steuerung ist nichts Böses und Selbstorganisation führt nicht immer zum gewünschten Erfolg. Du lernst in dieser Session zunächst in der Tiefe, worin der Unterschied zwischen Steuerung und Führung besteht und welche Rolle Macht dabei spielt. Wir reflektieren dabei Praxisbeispiele der Teilnehmer, um die vielen Nuancen herauszuarbeiten, die dabei eine Rolle spielen und stellen Dir ein nützliches Organisationswerkzeug vor.

  17. I 5 – Wie selbstorganisierte Teams Entscheidungen treffen

    Wer soll entscheiden? Der Chef natürlich! Was in tayloristischen Strukturen völlig gelernt erscheint, ist plötzlich bei selbstorganisierten Teams ohne Chef neu. Du lernst, welche praxisrelevanten Entscheidungsverfahren es gibt und welche Vor- und Nachteile sie haben. Dabei spielen wir manche Verfahren konkret durch und wenden sie rückblickend auf Teilnehmerfälle an.

  18. I 6 – Der systemtheoretische Change Ansatz

    In dieser Session stellen wir den klassischen Change Ansatz dem modernen, systemtheoretisch inspirierten Verständnis von Organisationsentwicklung gegenüber. Dabei arbeiten wir genau heraus, welche Change Ansätze aus welchen Gründen scheitern und auf welche Hebel wir im Alltag setzen. Wir vertiefen das Verständnis für Organisationskultur und erklären, warum diese nicht direkt veränderbar ist. Dazu nutzen wir unter anderem die Unterscheidung zwischen den sogenannten entscheidbaren und den unentscheidbaren Entscheidungsprämissen.

  19. I 7 – Fünf Prinzipien zur Strategieentwicklung

    Strategie ist ein Mysterium, in der betrieblichen Praxis gibt es kaum zwei Menschen, die darunter das gleiche verstehen. Wir bieten Dir ein Verständnis von Strategie an, dessen Einsatz unverzichtbar erscheint, wenn ein Unternehmen in komplexen Märkten erfolgreich sein will. Wir stellen Dir in dieser Session 5 wichtige Faktoren für eine gute Strategie vor und reflektieren diese anhand der Praxisbeispiele der Teilnehmer.

  20. I 8 – Innside intrinsify: Wie wir uns organisieren

    Operativ dezentral, strategisch zentral – das beschreibt ziemlich genau, wie wir uns bei intrinsify organisieren. In einem Startup gibt es noch keine Abteilungen, keine ausgeprägten Prozesshandbücher, Hierarchieebenen und sonstigen formalen Strukturen.
    Die externe Referenz, der Markt also, ist das, was das Startup steuert. Gesteuert wird also von Außen, nicht von Innen.

    Im Wachstum geht diese Marktnähe oft verloren. An die Stelle des Marktes rücken bürokratische Verwaltungsapparate (heute immer öfter im agilen Gewand gekleidet). Das wollten wir bei intrinsify vermeiden. Auch wir sind inzwischen kein Startup mehr. In dieser Session bieten wir Dir einen kleinen Einblick, wie wir uns bei intrinsify organisieren.

  21. I 9 – Outsourcing auf dem Prüfstand

    Outsourcing bekommt im Kontext hoher Dynamik mehr Bedeutung als eine reine Reduzierung von Kosten. Zur Entscheidungsfindung bieten wir in dieser Session eine Unterscheidung zwischen Schalen- und Kernkompetenz an. Mit dieser Unterscheidung gelingt Dir eine bessere Entscheidung, was Ihr in Eurer Organisation einkaufen und was Ihr besser selbst machen solltet. Du findest heraus, wie Du für Deine Organisation die Intelligenz des Zuliefermarktes nutzen kannst und die Konkurrenzkraft steigern kannst.

  22. X 4 – Einführung in die Systemtheorie Teil 1/2

    Diese vierte von fünf aufgezeichneten Pflichtsessions lassen wir Dir zusammen mit der Freischaltung für die Advanced-Sessions zukommen. In dieser Session stellen wir Dir die sehr komplizierte und teils kontra-intuitive Systemtheorie auf möglichst verständliche Weise vor und führen Dich in eine Welt ein, die einen vollständig neuen Blick auf Change ermöglicht. Konkret geht es um das Kennenlernen des organisationssoziologischen Theoriegebäudes nach Niklas Luhmann. Dabei lernst Du die drei wesentlichen Eigenschaften sozialer Systeme kennen.

  23. X 5 – Einführung in die Systemtheorie Teil 2/2

    In dieser letzten asynchronen (also aufgezeichneten) Session vervollständigen wir den Einstieg in die Theorie sozialer Systeme und legen damit den Grundstein für die vielseitige praktische Nutzung der Theorie, auf die wir in den LIVE-Sessions des Schwierigkeitsgrades Advanced eingehen. Konkret geht es um die drei Akte von Kommunikation, die wechselseitige Abhängigkeit von Sozialsystemen und Bewusstseinssystemen sowie die damit verbundenen Phänomene im Unternehmensalltag.

  24. A 1 – Sind Mitarbeiter ersetzbar oder nicht?

    Kommt drauf an, ist die Antwort auf diese immer wieder gestellte Frage. Um sie zu ergründen, tauchen wir tiefer in die Systemtheorie ab, um dann mit sehr praxisrelevanten Empfehlungen auf Beispiele moderner Führung zu schauen. Denn je nach Kontext, muss man eine Organisation mal unabhängig und mal abhängig von einzelnen Mitarbeitern gestalten. Eine einfache Vierfeldermatrix hilft uns bei der Navigation durch dieses Dickicht.

  25. A 2 – Führungstugenden auf dem Prüfstand

    Die Anforderungen an die heutige Führungskraft lesen sich wie die Beschreibung eines Superhelden. Authentisch, entschlossen, charismatisch, weitsichtig, visionär, ego-frei usw. Wir behaupten: Diese Forderungen sind erstens unerfüllbar und zweitens fördern sie Minderleistung. Woran das liegt und wie man dieser gängigen Denkfalle begegnet, erarbeiten wir in dieser Session.

  26. A 3 – Der Blick hinter die System-Kulissen

    In vielen Unternehmen werden hinter den Kulissen Spiele gespielt, die mehr Einfluss auf die tägliche Arbeit haben als alle Formalität es jemals haben könnten. Mitarbeiter, denen es um Veränderung geht, die diese unbekannte Landkarte aber nicht zu lesen verstehen, sind dem organisationalen Immunappart hoffnungslos ausgeliefert. Die versteckten Spiele haben ihre Ursache häufig in der Umwelt des Unternehmens. Um ihnen besser auf die Schliche zu kommen, vertiefen wir einen weiteren wichtigen Aspekt der luhmannschen Systemtheorie und reflektieren ihn anhand zahlreicher Praxisbeispiele.

  27. A 4 – Change ohne Change-Theater

    Damit Veränderung gelingen kann, muss sie Anschluss an existierende Kulturmuster finden. Sonst spielt sich die Organisation zwar Change vor, sitzt das Vorhaben aber gekonnt aus. Was das in der Praxis bedeutet, erarbeiten wir ganz handfest und live durch die Reflexion von Praxisbeispielen der Teilnehmer. Dabei arbeiten wir heraus, wie sich eine mögliche Veränderung in den Beispielen anlegen ließe.

  28. A 5 – Future Leadership im Kreuzverhör

    Entscheidungen sollten nie von einem offiziellen Gremium getroffen werden. Werteentwicklungsprogramme schaden Unternehmen. Zu solchen und ähnlichen Behauptungen kommt man mit dem Blick durch die Future Leadership Brille. Doch wie lassen sich solche steil wirkenden Thesen erklären? Du sagst es uns. In dieser Session „verteidigen“ die Teilnehmer zugespitzte Thesen des Future Leaderships und üben damit eine weitere wichtige Fähigkeit: die Überzeugungsfähigkeit gegenüber Kollegen.

  29. A 6 – Typische Kulturmuster

    In dieser Session stellen wir Dir prototypische Kulturmuster und deren strukturelle Ursachen aus von uns analysierten Unternehmen vor. Das schärft Deinen Blick für mögliche Problemursachen in Deinem Unternehmen. Beispiele dafür sind: Entscheidungen werden nicht oder (zu) spät getroffen. Im Unternehmen gibt es einen Kulturgleichschaltungsanspruch. Eine Organisation hat sich paralysiert, weil sie zu viel Wert auf Partizipation legt und immer alle glücklich machen will.

  30. A 7 – Kulturbeobachtung - verkettete Gespräche

    Die Grundvoraussetzung für jeden Eingriff ist die Diagnose. Wie es gelingt, die kulturellen und strukturellen Eigenarten eines Unternehmens so genau zu beobachten, dass sich daraus die entscheidenden Rückschlüsse für die Organisationsentwicklung ziehen lassen, ist Thema dieser Session.

  31. A 8 – Konflikte: Das süße Gift

    Konflikte zwischen Mitarbeitern laden Führungskräfte und Berater meistens dazu ein, sie schlichten zu wollen. Dass dabei auch noch mehr Porzellan zu Bruch gehen kann und Konflikte per se nichts Schlechtes sind, nehmen wir zum Anlass sie in dieser Sessions deutlich genauer zu analysieren. Im Ergebnis weißt Du, wie Du zukünftig mit Konflikten umgehst.

  32. A 9 – Lean vs. Agile vs. New Work

    Der Zauber der Management-Konzepte sind ihre impliziten Erfolgsversprechen. So wie wir sagen, dass Future Leadership Dir hilft, werben Lean Management, Agile und New Work schon durch ihre bloße Existenz mit der Aussicht auf Entlastung. Vieles ist nützlich, vieles hilft. Doch jedes dieser Labels birgt auch Gefahren. Wir dekonstruieren in dieser Session Lean, Agile und New Work und erarbeiten uns einen Kompass zur besseren Navigation durch den Buzzword-Dschungel.

  33. Auswahl einiger optionaler Sessions

    • Reflexionsmatrix zum Umgang mit dualer Wertschöpfung
    • Recruiting unter hoher Dynamik
    • Handwerk zur Krisenvorbereitung
    • Nützliche kleine Future Leadership–Werkzeuge
    • Schizophrenie als Normalzustand: Systemtheorie für Nerds
    • Systemtheorie spielerisch erlernen
    • Remote Work effizient organisieren
    • Braucht es ein Why? – Purpose-Wahnsinn auf dem Prüfstand
    • Systemtisch vs. Systemtheoretisch: Jenseits der Wahrheitssuche
    • Lean Startup: Das auf ewig falsch verstandene Prinzip
    • Erfolgreich größer werden anstatt kaputtzuwachsen: Was die Kleinen jetzt schon wissen sollten
    • Trotz allem Fokus auf das System: Was ist entscheidend beim Führungsstil?

Reservierung

In drei Schritten zur zweiwöchigen Reservierung:

  1. Termine wählen
  2. Daten angeben
  3. absenden
Mit Absenden des Formulars ist Deine Reservierung gültig bis: 18.04.2020.